Sicherstellungszuschlag

Nach dem Sicherstellungszuschlag für das WKK: Kassen fürchten den Dominoeffekt

Schleswig-Holsteins Gesundheitsminister Dr. Heiner Garg (FDP) hat einen Sicherstellungszuschlag für das Westküstenklinikum (WKK) Brunsbüttel angeordnet. Es ist das erste Krankenhaus auf dem Festland, für das ein solcher Zuschlag gezahlt werden soll. Nun geht bei den Krankenkassen die Angst vor dem Dominoeffekt um: sie fürchten, dass weitere Krankenhäuser einen Sicherstellungszuschlag verlangen. Dafür kommen eine ganze Reihe von Häusern in Frage. 

KV hält nichts von Sicherstellungszuschlag für WKK

Westküstenklinikum BrunsbüttelDer derzeit diskutierte Sicherstellungszuschlag für das Westküstenklinikum Brunsbüttel stößt in der KV Schleswig-Holstein auf Ablehnung. Das WKK solle sich auf die stationäre Behandlung konzentrieren, für ambulante Behandlungen außerhalb der Sprechzeiten seien die Anlaufpraxen zuständig, lautet die Begründung der KV. Derzeit prüft das Kieler Gesundheitsministerium einen Antrag des Klinikträgers nach einem Sicherstellungszuschlag, ohne den das Haus nach eigenen Berechnungen ein Defizit von rund 1,6 Millionen Euro einfahren wird. Bislang bekommen in Schleswig-Holstein nur Inselkrankenhäuser den Sicherstellungszuschlag.

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