Demenz

Polizisten üben den Umgang mit Demenzkranken

Nicht nur Ärzte, auch Polizisten sind zunehmend mit dem Thema Demenz in ihrem beruflichen Alltag konfrontiert. Deshalb lassen sich immer mehr Ordnungshüter für den Umgang mit Demenzkranken schulen - rund 500 nahmen im ersten Halbjahr 2012 an einer entsprechenden Fortbildung des Kompetenzzentrums Demenz Schleswig-Holstein teil. Denn für die Polizisten ist es oft schwer erkennbar, in welchem Zustand sich ein Betroffener befindet, den andere als verwirrt beschreiben. Theoretische Grundlagen und typische Alltagssituationen im Umgang mit Demenzkranken gehören deshalb zum Stundenplan der Fortbildung.

Neue Wege im Umgang mit Demenz

Etwa 40000 Menschen in Schleswig-Holstein sind an Demenz erkrankt. Oft sind es vor allem die Sorgen und Strapazen der Angehörigen, von denen der Öffentlichkeit wenig bekannt ist. Zu diesem Thema gab es jetzt einen Kongress in Rendsburg.  „Zwischen Liebe und Wut - Leben mit Menschen mit Demenz“: mit diesem Titel richtete sich die Rendsburger Pflege LebensNah an Mitarbeiter aus den Pflegeberufen sowie pflegende Angehörige.

Aktuelle Konzepte der Altersmedizin

Nicht sehen, nicht hören, nicht schmecken: was alte Menschen täglich erdulden, grenzt nach Ansicht eines Geriaters an moderne Folter. Wie Ärzte abhilfen schaffen können, diskutieren sie am 10. Februar in Norderstedt. Rund 250 Experten, die sich mit der gesundheitlichen Versorgung älterer Menschen beschäftigen, werden zum 11. Hamburger Symposium „Aktuelle Konzepte der Altersmedizin“ erwartet. Zum Abschluss der Fachtagung referiert der bekannte Sozialwissenschaftler Prof. Dr. Reiner Gronemeyer von der Universität Gießen in einem öffentlichen Vortrag zum Thema „Ist Altern eine Krankheit?

Reha für pflegende Angehörige von Demenzkranken

Ein neues Alzheimer Therapiezentrum in Ratzeburg wendet sich gezielt an pflegende Angehörige von Demenzkranken. In einer dreiwöchigen Rehabilitation stehen ihre besonderen gesundheitlichen Problemen im Mittelpunkt.  Ähnliche Kliniken gibt es nach Angaben des Betreibers Röpersberg-Gruppe bislang nur in Bayern und Baden-Württemberg. Ziel ist es, die pflegenden Angehörigen seelisch und körperlich zu stärken, damit sie den Alltag gemeinsam mit ihrem demenzkranken Familienmitglied besser bewältigen.

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