Bessere Versorgung für Schmerzpatienten gefordert

Die Vereinigung aktiver Schmerzpatienten „SchmerzLOS e.V.“ hat einen politischen Forderungskatalog für bessere Versorgungsstrukturen für Schmerzpatienten veröffentlicht. In Deutschland gebe es laut Presseinformation etwa zwei Millionen Patienten mit hochgradig chronifizierten Schmerzen, die von den Forderungen wie Pflichtfortbildungen für Hausärzte, Schaffung des Facharztes für Schmerzmedizin oder Budgetfreiheit für die Schmerztherapie profitieren würden.

Modelle für Karriere in Teilzeit gesucht

Die Bundesärztekammer will nach eigener Aussage Ärztinnen und Ärzte unterstützen, die trotz Teilzeittätigkeit eine Leitungsfunktion im Krankenhaus anstreben oder in einer leitenden Position in Teilzeit wechseln wollen. Dazu soll eine Datenbank mit erfolgreichen Modellen aufgebaut werden. Zu diesem Zweck ruft die Bundesärztekammer auf Ihrer Homepage alle Ärzte dazu auf, positive Beispiele zu melden.

Zahl der Ärzte in den Praxen steigt

Der Beruf des Arztes hat offensichtlich in den letzten Jahren wieder an Attraktivität gewonnen. Das geht aus den statistischen Zahlen der Ärztekammer Schleswig-Holstein für das zurückliegende Jahr hervor. Demnach stieg die Gesamtzahl der Ärzte im nördlichsten Bundesland erneut an. Größer geworden ist vor allem aber auch die Zahl der Ärztinnen und Ärzte, die im ambulanten Bereich wirken, also die Versorgung der Patienten in den Praxen vor Ort sicherstellen.

Traineeprogramm für Weiterbildungsassistenten

Ein Traineeprogramm für Weiterbildungsassistenten aller Fachrichtungen soll am 19. September das Rüstzeug für den Start in eine erfolgreiche Niederlassung vermitteln. Die Veranstaltung der Kassenärztlichen Vereinigung und der Ärztekammer Schleswig-Holstein wendet sich gezielt an Weiterbildungsassistenten, die sich mit der Zeit nach der Facharztprüfung beschäftigen.
 

Psychosomatische Tagesklinik in Itzehoe eröffnet

In Itzehoe wurde am 24. Juli die erste von fünf geplanten psychosomatischen Tageskliniken in Schleswig-Holstein eröffnet. Die Klinik ist nach eigener Auskunft Teil des Modell-Konzeptes zur Verbesserung der psychosomatischen Versorgung auf dem Land und soll dem steigenden Bedarf im nördlichsten Bundesland Rechnung tragen. Das Angebot soll sich am individuellen Behandlungsbedarf orientieren und wenn nötig, stationäre und tagesklinische Therapien miteinander kombinieren.

Geburtshilfe Oldenburg geschlossen

Ab August bündeln die Sana Kliniken Ostholstein ihre Geburtshilfe in Eutin und verzichten damit auf die Abteilung in Oldenburg. Den Beschluss fasste die Geschäftsführung Mitte Juli in Absprache mit der Konzernführung, begleitet von Protesten und Fragen, die im Landtag zur Bündelung gestellt wurden.

Seiten

Subscribe to Front page feed