Psychosomatische Tagesklinik in Itzehoe eröffnet

In Itzehoe wurde am 24. Juli die erste von fünf geplanten psychosomatischen Tageskliniken in Schleswig-Holstein eröffnet. Die Klinik ist nach eigener Auskunft Teil des Modell-Konzeptes zur Verbesserung der psychosomatischen Versorgung auf dem Land und soll dem steigenden Bedarf im nördlichsten Bundesland Rechnung tragen. Das Angebot soll sich am individuellen Behandlungsbedarf orientieren und wenn nötig, stationäre und tagesklinische Therapien miteinander kombinieren.

Traineeprogramm für Weiterbildungsassistenten

Ein Traineeprogramm für Weiterbildungsassistenten aller Fachrichtungen soll am 19. September das Rüstzeug für den Start in eine erfolgreiche Niederlassung vermitteln. Die Veranstaltung der Kassenärztlichen Vereinigung und der Ärztekammer Schleswig-Holstein wendet sich gezielt an Weiterbildungsassistenten, die sich mit der Zeit nach der Facharztprüfung beschäftigen.

Geburtshilfe Oldenburg geschlossen

Ab August bündeln die Sana Kliniken Ostholstein ihre Geburtshilfe in Eutin und verzichten damit auf die Abteilung in Oldenburg. Den Beschluss fasste die Geschäftsführung Mitte Juli in Absprache mit der Konzernführung, begleitet von Protesten und Fragen, die im Landtag zur Bündelung gestellt wurden.

Schwangere klagen gegen Schließung der Geburtsklinik Oldenburg

 

Das Notfallkonzept reicht ihnen nicht aus: Mehrere Schwangere in Ostholstein wollen laut Informationen der Kieler Nachrichten den Kreis verklagen und sich damit gegen die geplante Schließung der Geburtsabteilung der Sana-Klinik in Oldenburg zum September diesen Jahres wehren. Im März hatte die Sana-Klinik die Zentralisierung der Geburtshilfe in Eutin angekündigt. Ein mehrstufiges Sicherheitskonzept unter Einbindung des Rettungsdienstes soll als Ausgleich dienen.

Informationsnachmittag zu Fördermöglichkeiten

Das Gesundheitsnetzwerk MedComm lädt am 8. Juli 2014 ab 14 Uhr zu einem Informationsnachmittag bei BERNER  INTERNATIONAL GMBH (Mühlenkamp 6, Elmshorn) zu Fördermöglichkeiten der EU, des Bundes und Landes für Unternehmen der Gesundheitswirtschaft ein. Anette Benz vom Enterprise Europe Network der IB.SH stellt das neue KMU-Instrument aus Horizon 2020 vor. Die Förderlotsin der IB.SH Katharina Preuße zeigt Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten des Bundes und des Landes auf. 

Reform der Krankenhausfinanzierung gefordert

Ohne Reform der Krankenhausfinanzierung droht eine Einschränkung der Klinikleistungen bei Behandlung, Pflege und Zuwendung. Darauf machte Bernd Krämer, Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft Schleswig-Holstein e.V. (KGSH), in einer Pressemitteilung anlässlich der neu konstituierten Bund-Länder-Kommission zur Krankenhausreform aufmerksam. Die KGSH fordert einen angemessenen Ausgleich zur Finanzierung von Personal- und Sachkosten und einen Abbau des Investitionsstaus.

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